Rauf aufs Rad – In Berlin wird stadtgeradelt

Von links nach rechts: STADTRADELN-Kampagnenleiter André Muno, Berlins Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler, STADTRADELN-Botschafter Rainer Fumpfei, und Berlins ADFC-Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel. Foto/Quelle: Klima-Bündnis

Berlin – Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, hat heute gemeinsam mit der ADFC-Landesvorsitzenden Eva-Maria Scheel den Startschuss für das „Kilometer sammeln“ gegeben. Die Aktion steht in Zusammenhang mit der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses, dem Berlin bereits seit 1992 angehört. Seit 2008 wird das STADTRADELN ausgetragen. Berlin feiert in diesem Jahr jedoch mit seiner Teilnahme eine Premiere.
Vom 09.09.2016 bis zum 29.09.2016 sind alle Berlinerinnen und Berliner sowie diejenigen, die in Berlin arbeiten, aufgerufen, mit dem Fahrrad möglichst viele Kilometer zu erradeln und diese auf der Internetseite www.stadtradeln.de nach vorheriger Anmeldung einzutragen.

Verkehrsstaatsekretär Christian Gaebler hob zum heutigen Auftakt vor allem den Stellenwert des Velos hervor: „Das Fahrrad als Verkehrsmittel hat in Berlin stark an Bedeutung gewonnen. Fahrradfahren in der Stadt schont die Umwelt und entlastet den Verkehr. Deswegen bauen wir kontinuierlich die Infrastruktur für die Radfahrenden aus. Fahrradfahren soll noch attraktiver werden. Die Stadtradeln-Kampagne ist dafür ein weiterer guter Anlass. Ich empfehle allen: Rauf aufs Rad und gemeinsam etwas für das Klima tun.“

Auch die Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel setzte positive Signale: „Mit der Teilnahme an der Kampagne möchte der ADFC Menschen motivieren, auf das Fahrrad als Null-Emissions-Fahrzeug umzusteigen und von Politik und Senat eine konsequente Radverkehrsförderung einzufordern. Das Fahrrad eignet sich ideal für die Stadt der kurzen Wege und ist als Verkehrsmittel der Schlüssel für eine lebenswerte Stadt.“

Klar ist, dass jeder gefahrene Radkilometer die Schadstoffbelastung signifikant senkt. Daher sind bundesweit schon seit Mai 2016 Mitgliederinnen und Mitglieder der Kommunalparlamente sowie Bürgerinnen und Bürger der teilnehmenden Kommunen eingeladen, drei Wochen lang beruflich und privat möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Berücksichtigt man, dass statistisch die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege kürzer als fünf Kilometer ist, wird eines deutlich: Für zahlreiche Entfernungen ist das Rad ohnehin das perfekte Verkehrsmittel. 

Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass es die mittlerweile 496 teilnehmenden Kommunen nicht bloß beim STADTRADELN belassen, sondern ihrerseits auch die politisch notwendigen und wichtigen Weichenstellungen vornehmen. cl

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