Bürgerbeteiligung Rosenstein: Autoverkehr reduzieren, aber nicht verbieten

Stuttgart – Zwanzig Experten unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich heute darüber ausgetauscht, was nach ihrer Auffassung bei der Gestaltung der Entwicklungsfläche Rosenstein wichtig ist. Gemeint ist damit das Dreieck zwischen dem Stuttgarter Hauptbahnhof, Neckar und Pragtunnel, das voraussichtlich ca. 85 Hektar Fläche umfasst und nach Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart 21 nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigt wird. Auf dem Areal soll ein neuer Stadtteil entstehen.

Nach Angaben der Stadt Stuttgart decken sich die Empfehlungen der Fachleute in vielerlei Hinsicht mit den Wünschen, die die Bürgerinnen und Bürger bislang in den unterschiedlichen Formaten der Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein herausgearbeitet haben.

Beachtung hat hierbei neben architektonischen und städtebaulichen Belangen auch die Verkehrsplanung im neuen Quartier erfahren. Sie stand im Fokus des Thementischs „Mobilität“.

Dr. Konrad Götz vom Institut für sozial-ökologische Forschung fasste zusammen, der Autoverkehr sollte nicht vollständig verboten, aber stark reduziert werden. Wichtig sei ein barrierefreies Netz aus Fußgänger- und Fahrradwegen sowie ein guter Anschluss an den ÖPNV. Dr. Götz empfahl darüber hinaus den Bau von zweckmäßigen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an Häusern und ÖPNV-Haltestellen. cl

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