Bau eines Rad- und Gehweges zwischen Niederkirchen und Hefersweiler

Hefersweiler/Mainz – Der Radweg zwischen Niederkirchen und Hefersweiler ist nun für den Verkehr freigegeben. Verkehrsminister Volker Wissing weist darauf hin, dass damit auch zwei wichtige touristische Radwege in der Region miteinander verbunden sind.

„Das Radwegenetz in der Westpfalz ist wieder ein Stück dichter und attraktiver geworden“, freut sich Verkehrsminister Volker Wissing anlässlich der Fertigstellung und Freigabe des Radweges im Zuge der L 382 zwischen Niederkirchen und Hefersweiler. „Durch diesen Lückenschluss wird nicht nur eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen der Gemeinde Otterbach und der Gemeinde Odenbach fertiggestellt, auch der Lautertalweg und der Glan-Blies-Radweg, als die wichtigsten beiden touristischen Radwege der Region, sind nun miteinander verbunden“, so der Minister.

Nachdem der Planfeststellungsbeschluss am 5. Juni 2014 vorlag, konnte das Projekt seiner Bedeutung entsprechend schnell finanziert werden, so dass im September 2015 der Baubeginn möglich war. Neben dem eigentlichen Radwegebau wurden auch die L 382 und Anschlüsse angepasst. So verfügt Niederkirchen nun am Ortseingang über einen Fahrbahnteiler, der die Geschwindigkeit der einfahrenden Fahrzeuge dämpfen soll.

Für die rund 2,4 Kilometer Radweg wurden über eine Million Euro investiert. Den Löwenanteil trägt das Land (rund 1,08 Millionen Euro), die Gemeinden in Niederkirchen, Kiefersweiler und die Verbandsgemeindewerke sind zusammen mit rund 40.000 Euro beteiligt.

„Geld für Radwege geben wir aber nicht nur in der Westpfalz aus“, erläutert Minister Wissing. So seien im Jahre 2015 insgesamt 22 neue Radwegekilometer an rheinland-pfälzischen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen fertiggestellt worden. Rund 10,3 Millionen Euro seien in diesem Zeitraum für den Radwegebau im Zuge der klassifizierten Straßen ausgegeben worden, so der Minister weiter. Das gesamte Netz dieser Radwege weise damit eine Länge von 1.863 Kilometer auf. Auch 2016 würden erhebliche finanzielle Anstrengungen von staatlichen und kommunalen Baulastträgern unternommen, um das Radwegenetz im Land weiter zu verbessern, so das Fazit des Ministers.

Die Komplettierung des rheinland-pfälzischen Radwegenetzes auch als touristisches Rückgrat des Landes bleibt ein Schwerpunkt der Radverkehrspolitik. Dem Ziel auch im Alltag Strecken mit dem Rad zügig und sicher zurückzulegen, dienen die so genannten Radschnellwege. Das Land betreibt hier den Radschnellweg Mainz – Bingen als Pilotprojekt, weitere Projekte sind in den Startlöchern.

„Neben seinen touristischen Qualitäten hat das Fahrrad auch in der Westpfalz das Zeug dazu, ein wichtiger Bestandteil unseres Alltagsleben und unserer alltäglichen Mobilität zu werden“, so Verkehrsminister Wissing abschließend. Pressemitteilung MWVLW

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