ADFC begrüßt Dobrindts Initiative zur Förderung von Radschnellwegen

Radschnellweg Ruhr

Radschnellwege wie den RS1 will der Bund mit einem Förderprogramm unterstützen und dafür das Bundesfernstraßengesetz ändern. Foto: Christian Linow

Berlin – Das Bundesverkehrsministerium will den Bau von Radschnellwegen mit einem Förderprogramm beschleunigen und dafür das Bundesfernstraßengesetz ändern. Das ist nötig, damit der Bund sich bei der direkten Finanzierung von Radschnellwegen beteiligen kann. Der ADFC begrüßt das Vorhaben.

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat angekündigt, den Bau von Radschnellwegen mit voraussichtlich 25 bis 30 Millionen Euro zu unterstützen. Um diese Finanzierung zu ermöglichen, die bisher ausschließlich in die Verantwortung der Bundesländer und Kommunen fällt, soll das Bundesfernstraßengesetz geändert werden. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt dieses Vorhaben ausdrücklich.

ADFC-Verkehrsvorstand Ludger Koopmann sagt: „Die finanzielle Förderung von Radschnellwegen durch den Bund haben wir lange gefordert. Das angekündigte Förderprogramm ist ein Einstieg in eine vernünftige Förderung von Radschnellwegen. Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Bund damit seine Rolle als Kofinanzier und Treiber dieser für Deutschland noch neuen Form von Radverkehrs-Infrastruktur ernst nimmt und die dafür erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen will. Nach der Aufnahme von Radschnellwegen in den Bundesverkehrswegeplan ist das ein weiteres wichtiges Signal, dass auch Länder und Kommunen ermutigt, solche ambitionierten Projekte in Angriff zu nehmen. Im nächsten Schritt muss der Bund sein Engagement auf stabile Füße stellen und eine dauerhafte Kofinanzierung von Radschnellwegen mit einem wesentlich höheren Betrag etablieren. Denn ein Förderprogramm mit 25 Millionen Euro kann nur ein Anfang sein.“

Zurzeit werden in Deutschland mehrere Radschnellwege geplant. Ein erstes, fünf Kilometer langes Teilstück des RS1 im Ruhrgebiet ist bereits eröffnet. Die nach Fertigstellung 101 Kilometer lange Trasse soll 55.000 Autofahrten täglich ersetzen und etwa 180 Millionen Euro kosten. red / Pressemitteilung ADFC

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