Auszeichnung fahrradfreundliche Kommunen

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Am 9. Mai befanden Vertreter des bayerischen Landtages, der Verkehrswacht, der Polizei, des ADFC Bayern, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium und der AGFK den Landkreis Fürth für fahrradfreundlich. Dieses Prädikat wurde dem Landkreis nun heute offiziell verliehen. Foto/Rechte: Landkreis Fürth

München – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat  heute in der Orangerie von Schloss Nymphenburg den Landkreis Fürth und die Städte Landshut und Ingolstadt mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Jedes Jahr bewerben sich bayerische Kommunen um die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ indem sie sich den strengen Aufnahmekriterien der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK)  unterwerfen. Die Kommunen, die den Radverkehrsanteil bei sich erhöhen wollen, überzeugen dabei nicht nur durch den Ausbau der Infrastruktur, sondern auch mit vielen Ideen, die die Bereitschaft auf das Fahrrad umzusteigen steigern.

Wie Herrmann berichtete, habe Ingolstadt sein Engagement beispielsweise durch den umfangreichen Bau von Fahrradabstellanlagen gezeigt. Auch hätte die Stadt einen sogenannten Mängelmelder eingerichtet. Herrmann: „Dieser Melder ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern direkt und schnell Schadstellen an die Stadtverwaltung melden zu können. Das fördert natürlich die Bereitschaft, die Infrastruktur auch zu nutzen.“

Weiter sagte Herrmann, dass unter den Top 10 der fahrradaktivsten Kommunen wieder fünf bayerische Kommunen und unter den zehn Kommunen mit den meisten Radkilometern pro Einwohner sogar acht bayerische dabei seien. Herrmann: „Bayern soll das Radlland Nummer eins werden und ich setze mich auch weiter dafür ein, dass die Infrastruktur für Radler bedarfsgerecht ausgebaut wird.“ Bis 2019, so Herrmann, stünden für Bayern mehr als 200 Millionen Euro für den Bau neuer Radwege im Zuge von Bundes- und Staatsstraßen zur Verfügung.

Ein besonderes Angebot für Radler ist das „Bayernnetz für Radler“: Dies finden Sie im Internet unter www.bayerninfo.de/rad und – praktisch für unterwegs – auch als App für iPhone und Android-Handys, aber auch ganz konventionell als Landkarte. Weitere Informationen finden Sie unter: www.agfk-bayern.de und www.innenministerium.bayern.de/vum/fussundradverkehr/index.php

red/Pressemitteilung STMI

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