Trio for Rio – die Weltreiseradler sind nach 15 Monaten wieder zurück in Deutschland

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Nico und Julian Schmieder haben es geschafft. Über 32.000 Kilometer in 29 Ländern haben sie auf dem Fahrrad zurückgelegt, um in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele mitzuerleben. Quelle/Rechte: inMotion mar / cycle union GmbH

Oldenburg/München – 1.800 Stunden haben Sandro Reiter (33) und die Brüder Nico (27) und Julian Schmieder (34) auf dem Sattel gesessen. Im April 2015 waren sie mit ihren Tourenrädern von München aus in Richtung Rio de Janeiro aufgebrochen, um dort die Olympischen Spiele mitzuerleben. Jetzt sind sie wieder zurück von ihrem zweifellos gewagten Unterfangen. Sichtlich beeindruckt von den Erlebnissen resümiert Julian Schmieder:

„Durch die eigenen Augen betrachtet sieht die Welt viel freundlicher aus als es uns die Medienlandschaft mitunter glauben macht. Wir haben unterwegs enorme Gastfreundschaft erfahren.“

Sein Bruder Nico ergänzt:

„Der Blick über den Tellerrand relativiert so Einiges. Viele Sorgen, die man sich in unserer Heimat macht, wären woanders Peanuts. Da haben Leute mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.“

Durchschnittlich legten die Jungs am Tag über 80 Kilometer zurück. Ihre Route führte sie von München über Schottland nach Island und weiter per Flieger nach Alaska. Dort bezwangen sie die berühmte Langstrecken-Route „Panamericana“, die sich über den gesamten amerikanischen Doppelkontinent bis hinunter nach Feuerland erstreckt. Begleitet von einem großen Medienecho erreichten die Extremsportler punktgenau die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Ihre Tourenräder hatten unterwegs einiges aushalten müssen: Über 32.000 Kilometer in 29 Ländern, dazu schlechte Straßenverhältnisse, reichlich Gepäck und starke Temperaturschwankungen. Abgesehen von einem Speichenbruch und einem Tretlagerwechsel in Lima blieben jedoch weitere größere Reparaturen aus.

Auf die Frage angesprochen, warum sie denn mit dem Fahrrad in die weite Welt aufgebrochen seien, lautet die Antwort:

„Es ist einfach das beste Verkehrsmittel für so eine Unternehmung. Die Geschwindigkeit passt zur eigenen Wahrnehmung. Man ist schnell genug, um auch mal Strecke zu machen – und gleichzeitig langsam genug, um unterwegs vieles mitzubekommen. Man erreicht praktisch jeden Ort der Welt aus eigener Kraft – das ist doch genial!“

Das Fahrrad half übrigens auch, dem Kulturschock bei der Heimkehr vorzubeugen. Nico erzählt:

„Wir sind nach dem Rückflug nach Portugal ganz gemütlich von Lissabon nach München geradelt. So konnten wir uns langsam wieder an Europa gewöhnen. Verkehrsschilder, Wahlplakate, Landessprache: alles wurde allmählich wieder vertrauter. Das Fahrrad hat uns genau im richtigen Tempo wieder nach Hause gebracht.“

Jetzt steht erstmal die Aufarbeitung der Reise an. Ihre Erlebnisse haben die drei Jungs mit der GoPro festgehalten und wollen nun ihre abenteuerliche Reise mit einer Crowdfunding-Aktion ins Fernsehen bringen. Unterstützen kann man sie unter diesem Link: www.indiegogo.com/trio-for-rio-a-bike-road-movie red / Pressemitteilung inMotion mar, cycle union GmbH

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