Rückbau Radverkehrsführung Isestraße

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An der Hoheluftbrücke kommt es trotz Radfahrstreifen immer wieder zu konfliktträchtigen Situationen zwischen Auto- und Radfahrern. Nun reagiert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer und baut die neue Radwegeführung zurück. Foto: By Pauli-Pirat Wikimedia Commons

Hamburg – Seit August 2016 arbeitet der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) an der Modernisierung der Radwege im Grindelberg. Im Abschnitt zwischen Isestraße und Hallerstraße werden  unter anderem Radfahrstreifen neu angelegt und die vorhandenen Rad- und Gehwege erneuert. Außerdem saniert der LSBG die Fahrbahn  und verbreitert diese zum Einbau einer Wendesperre zwischen den Busfahrstreifen.

Bis Ende 2016 hat der LSBG bereits den Bauabschnitt zwischen Isestraße und Schlankreye/Oberstraße auf beiden Seiten fertiggestellt. Hierbei wurde auch die Radwegführung im Bereich der Isestraße umgebaut. Ziel der Umplanung war eine geradlinige und komfortable Radwegführung.  Zur Vermeidung von Umwegen für Radfahrende sollte die Erreichbarkeit des von dem Grindelberg wegführenden Armes der Isestraße über die an der 🆄-Bahn-Station Hoheluftbrücke befindliche Fußgänger- und Radfahrerquerung ermöglicht werden. Der Radweg wurde deshalb im Zweirichtungsverkehr vor den Säulen des Hochbahnviaduktes angelegt. Die Furten über die Isestraße wurden mittels roter Markierung hervorgehoben. Nach dem Umbau zeigte sich jedoch, dass diese technisch und rechtlich einwandfreie Verkehrsführung von den Verkehrsteilnehmern nicht so angenommen wird wie beabsichtigt. Insbesondere der nach rechts in den Grindelberg einbiegende Kfz-Verkehr führt hierbei in Kombination mit dem Zweirichtungsradverkehr zu Problemen. Aufgrund des starken Fokus auf den Verkehr im Grindelberg zur Findung einer Einfahrtslücke ziehen Autofahrer häufig auf den freizuhaltenden Radfahrstreifen vor und übersehen von rechts ankommende Radfahrer.

Nach Analyse der Situation haben der LSBG und die zuständigen Behörden beschlossen, die neue Radwegführung zurückzubauen und die Radfurt in den Bereich der vorhandenen Zebrastreifen zurückzulegen. Die Arbeiten begannen am 22. Februar und sollen noch voraussichtlich bis kommende Woche andauern.

Pressemitteilung BWVI

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