Radweg von Blomescher Wildnis bis Elskop

Itzehoe – Dem seit langem geplanten Neubau eines Radweges zwischen den Gemeinden Blomesche Wildnis und Elskop nördlich von Glücksstadt steht nichts mehr im Wege: Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele am Montag in Kiel sagte, habe das Land die Förderung des Bauprojektes bewilligt und wird sich mit 1,5 Millionen Euro an dem 2,5 Millionen Euro teuren Gesamtprojekt des Kreises Steinburg beteiligen. Der Baubeginn ist – je nach Wetterlage – noch für März vorgesehen.

Wie Nägele sagte, soll der vier Kilometer lange Radweg an der Kreisstraße 7 auf der Anliegerstraße „Am Altendeich“ beginnen und nach 650 Metern entlang der Kreisstraße 48 bis zur Landesstraße 118 führen. „Damit gewinnen wir auf diesem Abschnitt ein großes Stück mehr an Verkehrssicherheit“, so der Staatssekretär.

Die Umsetzung der Bauarbeiten erfolgt durch den Kreis Steinburg. Gefördert wird der Radweg aus den Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes Schleswig-Holstein (GVFG-SH). Pressemitteilung MWAVT

Mecklenburg-Vorpommern fördert Bau des Radweges von Picher bis Strohkirchen

Ludwigslust/Parchim – Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern für den Neubau eines straßenbegleitenden Radweges an der Kreisstraße 22 vom Ortsausgang Picher bis nach Strohkirchen Fördermittel in Höhe von rund 630.000 Euro (Förderung 75 Prozent). Die Gesamtkosten liegen bei rund 930.000 Euro.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Kommunale Radbaurichtlinie – KommRadbauRL M-V) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gewährt.

Der Bau des 4.475 Meter langen Radweges erfolgt in zwei Bauabschnitten. Durch den neuen Radweg wird ein Unfallschwerpunkt beseitigt und die Verkehrssicherheit – vor allem für den Schülerverkehr im Einzugsgebiet des Schulstandortes Picher – erhöht. Außerdem ist der Radweg Bestandteil des Regionalen Radwanderkonzeptes Westmecklenburg und hat damit zusätzlich Bedeutung für den Tourismus. Pressemitteilung Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

168 Bike-and-Ride-Plätze mit Lademöglichkeit für Pedelecs in Büchen

Büchen – Verkehrsminister Reinhard Meyer hat am 18. Januar dem Büchener Bürgermeister Uwe Möller die Förderzusage des Landes für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Büchen überbracht. Rund 5,2 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, damit die Gemeinde neue Bike-and-Ride- und Park-and-Ride-Plätze und eine bessere Busverknüpfung schaffen kann. Insgesamt kosten die Baumaßnahmen für die „Mobilitätsdrehscheibe“ Büchen etwa acht Millionen Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die jetzt geplanten Maßnahmen ergänzen das bereits begonnene Projekt an der Lauenburger Straße.

Im Einzelnen entstehen laut Meyer auf der Bahnhofseite Bahnhofstraße/Ladestraße 168 überdachte Bike-and-Ride-Stellplätze, davon 35 in einer Sammelschließanlage mit Schließfächern und Lademöglichkeiten für Pedelecs. Die moderne Park-and-Ride-Anlage auf der Ladestraße wird rund 500 Park-and-Ride-Stellplätze inklusive mehrerer Behindertenstellplätze und gesonderter Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos umfassen. Auf Ebene der Bahnhofstraße werden ein Kiss-and-Ride-Parkstreifen für Bringer und Abholer sowie mehrere Taxi-Stellplätze eingerichtet. Die Aufenthalts- und Nutzungsqualität wird durch einen attraktiven, barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen und das Angebot eines kostenfreien WLAN weiter verbessert. Derzeit ist die Gemeinde Büchen zudem im Gespräch mit weiteren externen Serviceanbietern, um das Angebot noch attraktiver zu machen. Mit den Angeboten zur intermodalen Mobilität könnten etwa auch weitere Serviceangebote wie eine Packstation oder Einkaufsboxen verknüpft werden.

Meyer: „Büchen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Nahverkehr im Land. Wir freuen uns über das Engagement der Gemeinde und unterstützen das Projekt ‚Mobilitätsdrehscheibe‘ natürlich gerne. Besonders freut mich, dass die Gemeinde hier auch neue Wege beschreitet und über den Nahverkehr hinausgehende Dienstleistungen anbieten will.“ Täglich nutzen über 4.000 Fahrgäste den Bahnhof Büchen. In Büchen halten die Züge der Bahnlinien RE 1, RB 11 und RE 83. red

Gleimtunnel: Zur Wiedereröffnung Tempo 30 und langfristig eine Fahrradstraße

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Nach den heftigen Regenfällen im Juli, die das Bauwerk unter Wasser gesetzt und parkende Autos zusammengeschoben hatten, musste der Gleimtunnel gesperrt werden. Jetzt steht seine Wiedereröffnung unmittelbar bevor. Foto/Rechte: Wikimedia Commons, Dieter Weißbach

Berlin – Bei einem Ortstermin am Gleimtunnel wurden heute letzte Maßnahmen vor der Wiedereröffnung des Tunnels besprochen. Auf Einladung von Staatssekretär Jens-Holger Kirchner nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksämter Mitte und Pankow, der Verkehrslenkung Berlin, der Oberen Straßenverkehrsbehörde, der Polizei, der Groth-Gruppe, des Straßenlaternenbetreibers Alliander Stadtlicht und Anwohnerinnen und Anwohner teil.

Verabredet wurde, dass der Tunnel Ende kommender Woche wieder geöffnet werden soll. Im Tunnel werden zusätzliche Leuchten angebracht, damit es insgesamt und insbesondere auf den Bürgersteigen heller und damit sicherer wird. Die Tempo-30-Zone wird bis zur Graunstraße erweitert, um so die Verkehrssicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Das Parken im Tunnel ist weiter möglich. Auf der Weddinger Seite wird auf die Höhe des Rondells aus Kopfsteinpflaster mit einer zusätzlichen Markierung hingewiesen, um Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Perspektivisch soll der Gleimtunnel in eine längere Fahrradstraße integriert werden. Staatssekretär Jens-Holger Kirchner sagt:

„Ich freue mich, dass nach den langen Monaten der Schließung der Gleimtunnel bald wieder eröffnet werden kann. Die Neugestaltung erhöht die Attraktivität des Straßenzuges für Radfahrerinnen und Radfahrer und ermöglicht ein sicheres Nebeneinander von Auto- und Fahrradverkehr“.

Der Gleimtunnel war nach heftigen Regenfällen im Juli gesperrt worden. Ausschließlich Radfahrende und zu Fuß Gehende durften das Bauwerk entlang der früheren innerdeutschen Grenze seither passieren.

Bis zum Abschluss der Arbeiten am Regenwasserkanal wird es am nordwestlichen Rand noch eine Baustelle geben, die entsprechend markiert wird. Pressemitteilung SenUVK

Neue Radabstellplätze für Erkner

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Das direkte Umfeld des Bahnhofs Erkner wird umgebaut. Unter anderem entstehen neue Fahrradabstellplätze. Quelle/Rechte: Wikimedia Commons / Assenmacher

Erkner – Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat heute einen Förderbescheid in Höhe von 756.000 Euro aus dem kommunalen Infrastrukturprogramm für die partielle Umgestaltung des Bahnhofs Erkner übergeben. Damit wird der Bau von 32 neuen Radabstellplätzen, aber gleichzeitig ebenfalls 110 Parkplätzen für Autos unterstützt. Geplant ist außerdem, den  Busbahnhof barrierefrei umzubauen und weitere Haltemöglichkeiten für Busse einzurichten.

Ministerin Schneider hob hervor:

„Erkner ist ein Verkehrsknotenpunkt von großer regionaler Bedeutung. Mit den neuen Abstellplätzen und dem Umbau des Busbahnhofs wird der Umstieg vom Auto oder Rad auf die Bahn attraktiver. Insbesondere auch für Menschen mit Behinderung. Jede Investition ist auch eine Investition in die Barrierefreiheit.“

Die Bauvorhaben im Einzelnen:

  • Neubau von 32 Fahrradstellplätzen als Bike-and-Ride-Anlage nahe der Eisenbahnunterführung
  • Neubau von 110 Pkw-Stellplätzen als Park-and-Ride-Anlage
  • Beleuchtung für die Anlagen
  • Neubau der vorhandenen zwei Bushaltestellen zur Verbesserung der Barrierefreiheit
  • Einrichtung von weiteren, barrierefreien Warteflächen für die Fußgänger
  • Entwässerungsarbeiten

Die Errichtung eines elektronischen Fahrplananzeigesystems mit akustischen Signalen für Sehbehinderte. red

NRW und Niederlande vereinbaren auf Verkehrsministerkonferenz engere Zusammenarbeit

Der einzige Hinweis auf das wohl bekannteste Ziel Essen. Etwas dürftig für einen Radschnellweg. Foto: Christian Linow

Der RS1 gilt als Blaupause und Vorzeigeprojekt für kommende Radschnellwege. Die Niederlande sind da schon weiter. Mit der heutigen Kooperationsvereinbarung will man die Beziehungen intensivieren, um besser voneinander zu lernen. Foto: Christian Linow

Neuss – Auf ihrer gemeinsamen Verkehrskonferenz haben das Land Nordrhein-Westfalen und die vier niederländischen Provinzen Gelderland, Limburg, Overijssel und Nordbrabant heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel des Abkommens ist es, den grenzüberschreitenden Verkehr weiter zu verbessern. Verkehrsminister Michael Groschek erklärte hierzu:

„Seit mehr als zehn Jahren setzen wir erfolgreich gemeinsame Projekte mit unseren niederländischen Partnern um. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir fortsetzen und weiter verstärken. Zudem finden wir bei unseren Nachbarn in Fragen der Mobilität manch kreative Lösung.“

Neben der Schiene stand auch das Thema Radverkehr auf der Agenda der Minister. Er spiele in beiden Regionen eine große Rolle, wie das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium erklärte. So habe es einen intensiven Austausch über die Entwicklung von Radschnellwegen gegeben, mit denen man in den Niederlanden gute Erfahrungen konnte. In Nordrhein-Westfalen wird beispielsweise mit dem Radschnellweg RS 1 eine mehr als 100 km lange direkte und komfortable Radverbindung die Städte des Ruhrgebietes miteinander verbinden. cl

Arbeiten an Straßburger Straße verzögern sich

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Die Straßburger Straße wird derzeit umgebaut. Radfahrende erhalten künftig Radfahrstreifen. Foto/Rechte: Flor!an/Wikipedia

Hamburg – Seit Februar saniert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) die Straßburger Straße zwischen Krausestraße und Nordschleswiger Straße. Für rund 5,5 Millionen Euro werden Fahrbahn und Nebenflächen auf gesamter Breite instand gesetzt und umgestaltet. Radfahrer erhalten einen eigenen Radfahrstreifen und die Gehwege werden barrierefrei umgebaut.

Wie der Landesbetrieb vermeldet, ist der größte Teil der Arbeiten zumindest bis auf Höhe der Kreuzung Dithmarscher Straße, Weißenburger Straße / Straßburger Straße termingerecht fertiggestellt geworden. Sowohl die Parkflächen auf der Mittelinsel mitsamt der nördlichen Fahrbahn als auch die Radfahrstreifen seien hergerichtet und die Gehwege in dem Bereich gepflastert. Derzeit arbeite der LSBG noch an der Herstellung der südlichen Fahrspur sowie der Bürgersteige und des Radfahrstreifens. Stadtauswärts ist die Straßburger Straße daher derzeit als Einbahnstraße eingerichtet. Ab 12. Dezember sollen allerdings beide Fahrtrichtungen wieder zur Verfügung stehen.

Unterdessen muss nach Angaben des LSBG witterungsbedingt der Abschnitt zwischen Krausestraße und Dithmarscher Straße auf den Zeitraum von Januar bis März 2017 verschoben werden. Gleichwohl sei man bemüht, die Verkehrsführung mit der möglichst geringsten Einschränkung zu planen. Zum Ende der Arbeiten wird wegen des anstehenden Asphaltierens abermals eine circa dreiwöchige Einbahnstraßenregelung vonnöten sein. Der LSBG will darüber informieren, sobald die genauen Termine abgestimmt sind. red

Mehr zu den Umbaumaßnahmen aus Sicht der Radfahrenden erfahren Sie ebenfalls unter:

http://hamburgize.blogspot.de/2016/09/hamburg-zwischenstand-zum-umbau-der.html

450.000 Euro für Haseltalradweg abseits der Landesstraße

Wiesbaden – Mit rund 450.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Bau des Radwegs Nentershausen –Weißenhasel – Sontra-Hornel (Haseltalradweg). Das Geld geht an den Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Sontra-Herleshausen-Nentershausen (InKomZ), wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Zurzeit verläuft die lokale Radroute Waldhessen R 13/R 14 zwischen Nentershausen und Sontra-Hornel auf der viel befahrenen Landesstraße 3249. Sie wird nun auf eine eigene Trasse abseits der Landesstraße verlegt. In Sontra-Hornel trifft sie auf den Hessischen Radfernweg R 5.

Insgesamt hat die Radwegeverbindung eine Länge von etwa 5,3 Kilometer. Davon sollen 2.225 Meter als kombinierter Rad- u. Wirtschaftsweg mit 3 Meter Breite auf teilweise vorhandener Schottertrasse entstehen. Weitere 765 Meter sollen 2,5 Meter breit als reiner Radweg ausgebaut bzw. neu hergestellt werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im April 2017 und sollen bis Oktober dauern.

red / Pressemitteilung Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Radwegeförderung in Hessens Etat 2017

Wiesbaden – Wie Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in der Haushaltsdebatte des Landtags ankündigte, wird der Radwegeausbau auch im kommenden Haushaltsjahr mit zusätzlichen Mitteln außerhalb des Landesstraßenbauprogramms auf kommunaler Ebene gefördert. Dafür sind 8,0 Mio. Euro reserviert, hinzu kommen 4,0 Mio. Euro für die Verbesserung des Fußverkehrs und anderer Formen der Nahmobilität.

Gestärkt wird ebenfalls der Nahverkehr. Erstmals seit mehr als 15 Jahren erhalten die Verkehrsverbünde wieder originäre Landesmittel. Mit rund 124 Millionen Euro beteiligt sich das Land in den nächsten Jahren an der Finanzierung des ÖPNV. Dafür stellt der Etat 2017 die Weichen. Zusätzlich enthält er 11,5 Mio. Euro, mit denen das Land bereit ist, die Einführung eines hessenweiten Schülertickets ab der zweiten Jahreshälfte 2017 zu fördern. Ferner gibt es Verpflichtungsermächtigungen von 50 Mio. Euro in den Folgejahren, um die Bereitschaft des Landes im Haushalt zu hinterlegen, pro Schuljahr mögliche Mindereinnahmen der Verkehrsverbünde mit 20 Mio. Euro pro Schuljahr aus Landesmitteln auszugleichen. red

Broschüre „Nachhaltige Mobilität für Menschen und Güter“

Bremen – Am 10. November erschien die neu aufgelegte Broschüre „Nachhaltige Mobilität für Menschen und Güter“. In ihr informieren der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven über die wichtigen Verkehrsprojekte der Freien Hansestadt Bremen.

Unter dem Tenor „Schnell, sicher, umweltbewusst“ widmet sich ein ganzes Kapitel in aller Ausführlichkeit dem Thema Radverkehr. Das Potpourri reicht dabei von einem allgemeinen Überblick bis hin zu einem Ausblick über bevorstehende Projekte.

Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter: http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Nachhaltige_Mobilitaet_Bremen_web.27828.pdf 

cl