Mecklenburg-Vorpommern fördert Bau des Radweges von Picher bis Strohkirchen

Ludwigslust/Parchim – Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern für den Neubau eines straßenbegleitenden Radweges an der Kreisstraße 22 vom Ortsausgang Picher bis nach Strohkirchen Fördermittel in Höhe von rund 630.000 Euro (Förderung 75 Prozent). Die Gesamtkosten liegen bei rund 930.000 Euro.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Kommunale Radbaurichtlinie – KommRadbauRL M-V) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gewährt.

Der Bau des 4.475 Meter langen Radweges erfolgt in zwei Bauabschnitten. Durch den neuen Radweg wird ein Unfallschwerpunkt beseitigt und die Verkehrssicherheit – vor allem für den Schülerverkehr im Einzugsgebiet des Schulstandortes Picher – erhöht. Außerdem ist der Radweg Bestandteil des Regionalen Radwanderkonzeptes Westmecklenburg und hat damit zusätzlich Bedeutung für den Tourismus. Pressemitteilung Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Radweg am Rankwitzer Hafen fertiggestellt

Rankwitz – In der Gemeinde Rankwitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) hat Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph am Donnerstag den neuen Radweg vom Ortsausgang bis zur Hafen-Zufahrt offiziell freigegeben. „Mit dem neuen Radweg kommen wir den Wünschen der Radfahrer nach erhöhter Verkehrssicherheit und mehr Komfort nach. Zugleich ist die Etappe ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum lückenlosen Radwegenetz im Landkreis Vorpommern-Greifswald. So können wir die Region touristisch weiter stärken“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Attraktive Radwegeetappe auf der Insel Usedom entstanden

Die Gemeinde Rankwitz liegt im Lieper Winkel auf der Insel Usedom. Der jetzt fertiggestellte Radweg wurde auf einer Länge von 1.029 Metern und einer Breite von zwei Metern ausgebaut und ist Bestandteil des Usedom Rundweges. Zu einem späteren Zeitpunkt ist vorgesehen, die Strecke über Liepe bis Warthe weiterzuführen. „Radwege sind ein essentieller Bestandteil des touristischen Angebotes in Mecklenburg-Vorpommern. Viele unserer Urlauber nutzen ihre freie Zeit, um die herrliche Natur mit dem Fahrrad zu erkunden. Mit der Fertigstellung der Radwegeetappe auf der Insel Usedom ist eine weitere attraktive Strecke entstanden“, sagte Rudolph.

491 touristische Radwege seit 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gefördert

Seit 1991 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 491 Radwege unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt. Insgesamt sind von den Städten und Gemeinden Investitionen in Höhe von rund 177 Millionen Euro in den touristischen Radwegebau getätigt worden, die mit knapp 125 Millionen Euro gefördert wurden.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen insgesamt neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Radfahrer können im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten für den Radweg betragen rund 425.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 367.000 Euro. red / Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Neue Straße für Bauern und Radler in Warlow

Warlow/Parchim – Heute wurde in Warlow (LK Ludwigslust-Parchim) unter Teilnahme von Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus der Bauernweg 1 und 2 zur öffentlichen Nutzung freigegeben. Als Rundweg verbindet er den Ort mit den nördlich gelegenen Wäldern, vielen angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie der Ortsverbindungsstraße nach Lüblow.

„Dieses Projekt dient der Gemeinde nicht nur in Sachen Tourismus, sondern auch der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen“, betonte Minister Backhaus. Im Februar wurde mit dem Ausbau der zwei Abschnitte begonnen. „Die vielen tiefen Schlaglöchern machten die Maßnahme unumgänglich“, sagte er weiter.

Der Bauernweg 1 wurde mit 423.000 € aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) auf einer Länge von fast 2 km als Betonspurbahn mit beidseitigen Banketten ausgebaut. Auch der Bauernweg 2 wurde mit Fördermitteln aus der GAK in Höhe von 234.000 € auf einer Länge von 1 km erneuert.

Die vorgenommene Straßenbefestigung ist Teil des Bodenordnungsverfahren Warlow, das 2009 auf Antrag von Landwirten, der Gemeinde Warlow und der Stadt Ludwigslust zur Feststellung und Neuordnung der Eigentumsverhältnisse auf einer Gesamtfläche von 1.215 ha angeordnet wurde.

Bodenordnungsverfahren werden notwendig, wenn die Eigentums- und Pachtgrenzen nicht mehr eindeutig erkennbar sind. Im Rahmen der Verfahren wird Eigentum festgestellt, in die bestehende Infrastruktur eingepasst und in öffentlichen Büchern vermerkt. „Damit sichern wir die Entwicklung einer vielfältig strukturierten Landschaft sowie leistungs- und wettbewerbsfähiger Landwirtschaftsbetriebe“, erklärte Backhaus.

Seit 2007 wurden in der Gemeinde Warlow 22 Vorhaben mit Zuwendungen in Höhe von 1,8 Mio. € nach den Förderprogrammen zu ländlichen Entwicklung bezuschusst. red/Pressemitteilung Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz 

Neuer Radweg auf der Bansiner Promenade

Glawe – In Bansin, einem Ortsteil des Ostseebades Heringsdorf auf der Insel Usedom, wird derzeit die Strandpromenade als Teilabschnitt des Ostseeküsten Radweges verlängert. „Das Flanieren auf der beeindruckenden Promenade in Bansin wird zukünftig bequemer – nach Abschluss der Bauarbeiten erhalten Radfahrer und Fußgänger jeweils eine eigene Spur, so dass sich die Wege nicht mehr kreuzen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

Vorgesehen ist, von der See- und Bergstraße bis zur Zuwegung Sackkanal/Maxim-Gorki-Straße auf einer Länge von 670 Metern und einer Breite von drei Metern den Radweg auszubauen und entsprechend zu markieren. Die Strecke ist Bestandteil des Ostseeküsten Radweges. Der Ostseeküsten Radweg führt über 670 Kilometer von Lübeck-Travemünde aus entlang der Ostseeküste über Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald einschließlich der Umrundung der Insel Rügen bis nach Ahlbeck. „Der Ostseeküsten Radweg bietet sportlichen Urlaubern eine gute Möglichkeit, Mecklenburg-Vorpommern von der Küste aus zu entdecken. Die Strecke führt entlang der Hansestädte, der Seebäder, unseren Inseln bis hin zur beeindruckenden Bäderarchitektur in den Ostseebädern“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für den Radweg betragen knapp 810.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben in Höhe von rund 401.000 Euro aus Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Fahrradwege in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen. Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Pegel gibt Radweg Vierow – Lubmin für den Verkehr frei

Vierow – Infrastrukturminister Christian Pegel hat heute den zweiten Bauabschnitt des Radweges an der Landesstraße 262 von Vierow nach Lubmin (Vorpommern-Greifswald) offiziell für den Verkehr freigeben.

In zwei Abschnitten wurde der Bau des 3,7 Kilometer langen Radweges von Vierow bis Lubmin realisiert. Der erste Teil zwischen Vierow und dem Südwesten von Lubmin mit einer Länge von etwa 2,3 km war bereits im Mai 2015 vollendet worden.

Die jetzt fertiggestellte zweite Partie mit einer Länge von ca. 1,4 Kilometern schließt südwestlich von Lubmin an den ersten Bauabschnitt an und endet östlich von Lubmin am vorhandenen Radweg in Richtung Kröslin. Auf weitestgehend 2,50 m Breite erstreckt sich die asphaltierte Trasse nördlich der L 262. Lediglich 300 Meter des Weges verjüngen sich ob topografischer Gegebenheiten auf eine Breite von zwei Metern. Zwischen dem Radweg und der Fahrbahn wurde ein 1,75 m bzw. 1,25 m breiter Sicherheitsstreifen angelegt.

Mit 13 Neupflanzungen von Einzelbäumen werden die im Zusammenhang mit dem Radweg erforderlich gewordenen Fällungen kompensiert, wobei acht Bäume mit Eingriffen im Rahmen anderer Bauvorhaben korrelieren. Darüber hinaus werden noch im Herbst dieses Jahres entlang des Radweges 395 Alleebäume als Ersatz für ihre im Rahmen der Straßenverkehrssicherungspflicht abgeholzten Vertreter gepflanzt.

Die Kosten, die das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt, belaufen sich auf rund 308.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

Ostseeküstenradweg zwischen Waase und Wusse wird ausgebaut


Ummanz – Nachdem im vergangenen Jahr die Gemeindestraße in Ummanz (Landkreis Vorpommern-Rügen) bereits ausgebaut wurde, folgt jetzt endlich der Bau des Radwegs von Waase nach Wusse.

Auf einer Strecke von knapp 1,4 Kilometern soll der Radweg, der Bestandteil des Ostseeküstenfernradwegs ist, zukünftig mit einer Breite von zweieinhalb Metern entlang der Gemeindestraße und teilweise auf dem Deich verlaufen. Über 798 Kilometer umfasst der Radwanderweg, der von der dänisch-deutschen Grenze entlang der gesamten Ostseeküste, einschließlich der Umrundung der Insel Rügen, bis zur deutsch-polnischen Grenze bei Ahlbeck reicht und Ausflügler auf der Tour zu den UNESCO-Welterbestädten Wismar und Stralsund, den Rügener Kreidefelsen, der Usedomer Bäderarchitektur in Zinnowitz und letztlich zu den Kaiserbädern leitet. Mecklenburgs Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Harry Glawe, sagte am Montag vor Ort bei der Übergabe einer Fördermittelzusicherung:

„Die Rügeninsel Ummanz mit ihrer beeindruckenden Naturlandschaft bietet Radfahrern gute Bedingungen für kürzere und längere Touren. Jetzt soll eine Etappe zwischen Waase und Wusse ausgebaut werden, um das Radwegenetz auf der Insel weiter zu verbessern.“

Langfristig sei in der Region geplant, das überregionale Radwegenetz auszubauen, um unbeschwerte Touren von Altefähr im Südwesten der Insel Rügen bis nach Ummanz möglich zu machen, Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen für die Radwegetappe betragen rund 342.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt bei Vorlage aller Unterlagen die Maßnahme aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 243.000 Euro.

Mit neun Radfernwegen auf einer Länge von rund 2.300 Kilometern sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge wartet Mecklenburg-Vorpommern auf. Insgesamt zählt der Nordosten 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs. cl

Pegel gibt Radweg Chemnitz – Weitin frei

Blankenhof-Chemnitz  –  Feierlich hat heute Mecklenburgs Infrastrukturminister, Christian Pegel, den Radweg an der Bundesstraße 104 von Chemnitz (Ortsteil v. Blankenhof) bis Weitin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) für den Verkehr freigegeben.

Der Bau des Radweges erfolgte straßenbegleitend südlich der B 104 und stand im Zusammenhang mit dem Vorhaben rund um die Kreuzung B 104/Kreisstraße Richtung Blankenhof in Chemnitz, an der er beginnt. In Weitin mündet er schließlich in den vorhandenen Geh- und Radweg.

Der in Asphaltbauweise errichtete Radweg ist knapp 3,2 Kilometer lang und 2,50 Meter breit. Die Kosten in Höhe von rund 406.000 Euro trägt der Bund. cl