Radweg von Blomescher Wildnis bis Elskop

Itzehoe – Dem seit langem geplanten Neubau eines Radweges zwischen den Gemeinden Blomesche Wildnis und Elskop nördlich von Glücksstadt steht nichts mehr im Wege: Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele am Montag in Kiel sagte, habe das Land die Förderung des Bauprojektes bewilligt und wird sich mit 1,5 Millionen Euro an dem 2,5 Millionen Euro teuren Gesamtprojekt des Kreises Steinburg beteiligen. Der Baubeginn ist – je nach Wetterlage – noch für März vorgesehen.

Wie Nägele sagte, soll der vier Kilometer lange Radweg an der Kreisstraße 7 auf der Anliegerstraße „Am Altendeich“ beginnen und nach 650 Metern entlang der Kreisstraße 48 bis zur Landesstraße 118 führen. „Damit gewinnen wir auf diesem Abschnitt ein großes Stück mehr an Verkehrssicherheit“, so der Staatssekretär.

Die Umsetzung der Bauarbeiten erfolgt durch den Kreis Steinburg. Gefördert wird der Radweg aus den Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes Schleswig-Holstein (GVFG-SH). Pressemitteilung MWAVT

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168 Bike-and-Ride-Plätze mit Lademöglichkeit für Pedelecs in Büchen

Büchen – Verkehrsminister Reinhard Meyer hat am 18. Januar dem Büchener Bürgermeister Uwe Möller die Förderzusage des Landes für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Büchen überbracht. Rund 5,2 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, damit die Gemeinde neue Bike-and-Ride- und Park-and-Ride-Plätze und eine bessere Busverknüpfung schaffen kann. Insgesamt kosten die Baumaßnahmen für die „Mobilitätsdrehscheibe“ Büchen etwa acht Millionen Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die jetzt geplanten Maßnahmen ergänzen das bereits begonnene Projekt an der Lauenburger Straße.

Im Einzelnen entstehen laut Meyer auf der Bahnhofseite Bahnhofstraße/Ladestraße 168 überdachte Bike-and-Ride-Stellplätze, davon 35 in einer Sammelschließanlage mit Schließfächern und Lademöglichkeiten für Pedelecs. Die moderne Park-and-Ride-Anlage auf der Ladestraße wird rund 500 Park-and-Ride-Stellplätze inklusive mehrerer Behindertenstellplätze und gesonderter Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos umfassen. Auf Ebene der Bahnhofstraße werden ein Kiss-and-Ride-Parkstreifen für Bringer und Abholer sowie mehrere Taxi-Stellplätze eingerichtet. Die Aufenthalts- und Nutzungsqualität wird durch einen attraktiven, barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen und das Angebot eines kostenfreien WLAN weiter verbessert. Derzeit ist die Gemeinde Büchen zudem im Gespräch mit weiteren externen Serviceanbietern, um das Angebot noch attraktiver zu machen. Mit den Angeboten zur intermodalen Mobilität könnten etwa auch weitere Serviceangebote wie eine Packstation oder Einkaufsboxen verknüpft werden.

Meyer: „Büchen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Nahverkehr im Land. Wir freuen uns über das Engagement der Gemeinde und unterstützen das Projekt ‚Mobilitätsdrehscheibe‘ natürlich gerne. Besonders freut mich, dass die Gemeinde hier auch neue Wege beschreitet und über den Nahverkehr hinausgehende Dienstleistungen anbieten will.“ Täglich nutzen über 4.000 Fahrgäste den Bahnhof Büchen. In Büchen halten die Züge der Bahnlinien RE 1, RB 11 und RE 83. red

Machbarkeitsstudie für Radschnellweg Bad Bramstedt – Hamburg startet

Kreis Segeberg – Unter Berufung auf das Hamburger Abendblatt hat der Umweltausschuss des Segeberger Kreistags für 100.000 Euro eine Machbarkeitsstudie zu einem Radschnellweg zwischen Bad Bramstedt und Hamburg in Auftrag gegeben.

Die Route soll dabei parallel zur A 7 von Bad Bramstedt über Nützen, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt nach Hamburg verlaufen. Die Studie, deren Kosten zu 80% von der Metropolregion Hamburg getragen werden, soll Mitte 2017 vorliegen.

Unterstützung für den Radschnellweg kommt vor allem aus den Reihen der CDU in Henstedt-Ulzburg. In Zusammenarbeit mit lokalen Vertretern des ADFC wurde eine Trasse ausgearbeitet, die sich von der AKN-Haltestelle Haslohfurt Richtung Norden bis Kaltenkirchen erstreckt. Ein weiterer Abschnitt ist zwischen Dammstücken und Maurepasstraße geplant. Die Gesamtkosten für die 35 Kilometer lange Strecke werden mit 21 Millionen Euro beziffert. Als Blaupause dient der Radschnellweg Ruhr. cl

Last Meile Ulzburger Straße

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Foto: Seite an Seite auf dem Mittelstreifen der „neuen“ Ulzburger Straße: Baudezernent Thomas Bosse (Mitte) mit Jan D. Menssen (links, Initiativkreis Ulzburger Straße) und Kai Hädicke-Schories von der Polizei Norderstedt. Quelle/Rechte: Stadt Norderstedt

Norderstedt – Wie das Hamburger Abendblatt am vergangenen Samstag berichtete, will die Stadt Norderstedt nun auch den südlichen Teil der Ulzburger Straße zwischen Breslauer Straße und Ohechausse umgestalten. Baulich orientieren wird man sich am so genannten „Meilenstein“, wie er bereits zwischen der Waldstraße und der Einmündung Glashütter Weg realisiert wurde.

Eine wesentliche Neuerung ist hierbei der  „Multifunktions-Mittelstreifen“ auf der Fahrbahn im Bereich des „Meilensteins“. Dieser Mittelstreifen soll sowohl als Querungshilfe für Fußgänger dienen als auch von linksabbiegenden Autofahren genutzt werden können. Ferner sollen Radfahrende nach dem Willen des Konzepts im Mischverkehr auf der Fahrbahn pedalieren. cl