Wien ist ein Berliner – Erste Wiener Fahrradschau

Berliner Fahrradschau 2016, vom 18.03. bis 20.03.2016

Erstmalig öffnet die Wiener Fahrradschau vom 21. bis 23. Oktober in der Marx-Halle ihre Tore. Die Besucher erwarten zahlreiche Events und ein kurzweiliges Programm. Foto/Rechte: Rene Zieger/WFS

Wien/Berlin – Vom 21. bis 23. Oktober findet in der Wiener Marx-Halle erstmalig die größte Fahrrad-Lifestyle-Show der Welt statt. Nach sieben höchst erfolgreichen Jahren expandiert damit die Berliner Fahrradschau ins Ausland. Das von Fachgrößen kuratierte Event gilt als Szenetempel der Fahrradkultur. In entspannter Festival-Atmosphäre präsentieren sich extravagante Bike-Neuheiten, raffinierte Rad-Mode und hochwertige Accessoires.

Einen Vorgeschmack auf die erste Wiener Fahrradschau lieferte heute Maria Vassilakou, Wiens Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Verkehr, zusammen mit Christian Gaebler,
Staatssekretär für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin, und Fares Gabriel Hadid, dem CEO der Berliner Fahrradschau.

Maria Vassilakou hob die wichtige Rolle des Velos für die österreichische Hauptstadt hervor:

„Wien ist eine Fahrradstadt. Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich. Auch die Zufriedenheit mit der Radinfrastruktur in Wien nimmt zu: 79 Prozent der Wiener Radfahrenden sind mit der Situation zufrieden. Die Wiener Fahrradschau verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, dass das Radfahren längst kein Randphänomen mehr ist, sondern eine Vielfalt für jede und jeden bietet. Wer sich ein Bild von der Fahrradkultur machen möchte, ist bei der Fahrradschau an der richtigen Adresse.“

Staatssekretär Christian Gaebler verwies auf die Potenziale des Fahrrads für einen nachhaltigen Stadtverkehr. Ihm zufolge würden in Berlin jeden Tag bereits über 1,5 Mio. Wege mit dem Rad zurückgelegt, Tendenz steigend.

„Radfahren ist gut für die Stadt – es ist aber auch cool und macht Spaß. Die Wiener Fahrradschau wird zeigen, wie das geht und deshalb sind wir gerne mit dabei.“

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Fares Gabriel Hadid ist CEO der erfolgreichen Berliner Fahrradschau und Initiator der Wiener Fahrradschau. Foto/Rechte: WFS

Für Fares Gabriel Hadid, den CEO der Berliner und Initiator der Wiener Fahrradschau ist das Veloziped derweil mehr als nur ein Verkehrsmittel oder Sportgerät:

„Unser Credo ist #cyclingunites . Wir verstehen uns damit als Brückenbauer. Wir bauen Brücken zu allen Aspekten der Fahrradmobilität im urbanen Raum. Dabei verschieben wir aber die üblichen Perspektiven.“

Vor allem gehe es ihm darum, die riesige Bedeutung des Zweirades für Kultur und Gesellschaft zu erkennen und das Potential als Kulturbotschafter zu nutzen. Denn „für viele Sub-Kulturen im urbanen Raum ist ein Bike mittlerweile essentieller Bestandteil ihrer Selbstdefinition. Damit beeinflusst das Fahrrad plötzlich auch intensiv Bereiche wie Kunst, Mode, Design und Gastronomie. Also weit mehr als das Radverkehrsnetz oder den
Straßenbau.“ Diese Zusammenhänge wolle man sowohl mit der Berliner als auch der Wiener Fahrradschau beleuchten.

Warum man sich beim Standort der ersten Expansion der renommierten Berliner Fahrradschau für Wien entschieden hat, ist für Hadid selbsterklärend: „Wien ist seit jeher Schmelztiegel verschiedener Kulturen in Europa mit einer sehr vielfältigen, aktiven Fahrrad-Szene und einer Regierung, die – ebenso wie in Berlin – die Bedeutung von Fahrradmobilität erkannt hat. Es gibt für uns keine bessere Wahl.“

Mit über 220 internationalen Marken, Wiener Manufakturen und Meinungsmachern erwartet die Besucher ein stilvoll-modern kuratiertes Messe-Format. Zahlreiche
Vernissagen, Ausstellungen und Performances von namhaften Künstlern und Fotografen runden das Event ab. Mit 114 Veranstaltungen wird die zeitgenössische Fahrradkultur gefeiert: Rennen, Paraden, das RADKULT Filmfestival, Lesungen und Workshops für jedermann. cl

Weitere Informationen unter www.wienerfahrradschau.at

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